Lawinenereignisse Landeck 2025/26

Lawinen Region Landeck: Dieser Artikel sammelt die Lawinenereignisse im Bezirk Landeck im Winter 2025-2026 und die Ereignisse in den Nachbarregionen. Quellen sind vor allem die offiziellen Aussendungen der Landespolizeidirektion Tirol und die Berichte der lokalen Medien.

Lawinen Region Landeck

Winter 2025/2026

07.04.2026 – Lawinenereignis Kaunertal/Vent

Gepatschjoch Gepatschferner/Vernagtferner, Gemeinde Sölden

Map Gepatschferner - Unfallstelle Gepatschjoch
Unfallstelle Gepatschjoch. Karte (c) ASI/tiris

Am 7. April 2026, gegen 14:20 Uhr, kam es im Gebiet der Vernagthütte zu einem Lawinenabgang. Dabei wurden 2 Alpinisten (48 und 50 Jahre alt) einer 4-köpfigen, französischen Männergruppe (36 und 38 Jahre alt) von einer Schneebrettlawine mitgerissen. Die erfahren und bestens ausgestattete Gruppe war mittels Halbseil verbunden, welches aber im Zuge des Lawinenabgangs vermutlich an einem Stein riss. Die beiden Franzosen stürzten ca. 50 Meter über sehr steiles, felsdurchsetztes Gelände ab und blieben am Wandfuß schwer verletzt liegen, wurden aber durch das Schneebrett nicht verschüttet. Die Begleiter setzten sofort den Notruf ab und stiegen zu den Verletzten ab. Die beiden Verunglückten wurden mit schweren Verletzungen, wobei eine Person lebensgefährlich verletzt wurde, von den alarmierten NAH “Alpin 2” und “Martin 8” ins Krankenhaus Zams geflogen. Die beiden unverletzten Begleiter wurde durch die Libelle geborgen.
Im Einsatz standen:

  • Bergrettung Kaunertal und Innerpitztal
  • NAH Martin 8
  • NAH Alpin 2
  • Polizeihubschrauber Libelle
  • Mehrere Lawinenhunde der Bergrettung Tirol
  • Alpinpolizei

(LPD Tirol)

tirol.orf.at – Zwei Schwerverletzte bei Lawinenabgang
tt.com – Alpinisten im Kaunertal von Lawine mitgerissen und schwer verletzt

24.03.2026 – Lawinenereignis Kaunertal/Langtaufers, Freerider unverletzt

Freier Skiraum zwischen dem Wiesenjagglkopf und der Hinteren Karlesspitze, Kaunertaler Gletscher, Gemeinde Graun (I)

Am 24.03.2026, gegen 13.20 Uhr, ereignete sich im Schigebiet des Kaunertaler Gletscher, im dortigen freien Schiraum, ein Lawinenabgang. Ein 26-jähriger und 19-jähriger Niederländer befanden sich zum Freeriden im Schigebiet. Dabei stiegen sie mit Tourenschiern im freien Schiraum zwischen Wiesenjagglkopf und Hintere Karlesspitze auf das Joch. Am Joch startete der 19-jährige die nordwestliche Abfahrt durch eine steile Flanke auf italienischer Seite.
Beim zweiten Schwung löste sich oberhalb des Freeriders eine Schneebrettlawine und riss diesen einige hundert Meter mit ins Tal. Durch den ausgelösten Lawinenairbag blieb der Niederländer unverletzt an der Oberfläche der Lawine liegen. Die beiden unverletzten Freerider wurden anschließend von Hubschrauber “Martin 8” geborgen und ins Schigebiet zurückgebracht. (LPD Tirol)

meinbezirk.at – Glück im Unglück, Freerider nach Lawine unverletzt gerettet
tt.com – Kaunertaler Gletscher: Niederländische Freerider lösen Lawine im freien Skiraum aus

08.03.2026 – Zwei Tourengeher von Lawine erfasst

Sonntagnachmittag sind zwei Tourengeher in Galtür (Bezirk Landeck) von einer Lawine erfasst worden. Dabei kam ein 57-Jähriger zu Sturz und verletzte sich am Ellbogen. Er wurde mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. (ORF)

Lawinenabgang mit Personenbeteiligung in Galtür
Am Nachmittag des 08.03.2026 unternahm eine 5-köpfige Tourengruppe (allesamt spanische Staatsangehörige) eine Schitour im Bereich Jamtal, Gemeindegebiet Galtür. Gegen 15.30 Uhr fuhren die 5 Spanier mit Schi über das sogenannte “Totenfeld” in Richtung Jamtalhütte ab. Auf einer Seehöhe von ca. 2400m löste sich schließlich eine Lawine, welche zwei Mitglieder der Gruppe mitriss, jedoch nicht verschüttete. Ein 57-jähriger Spanier kam aufgrund des Lawinenabgangs zu Sturz und verletzte sich am Ellbogen. Nach Absetzen eines Notrufs führte der Notarzthubschrauber “Gallus 3” die Bergung des 57-Jährigen durch und transportierte ihn in weiterer Folge in das Bezirkskrankenhaus Zams. Die vier weiteren Tourenmitglieder konnten unverletzt zur Jamtalhütte abfahren. (LPD Tirol)

tirol.orf.at – Zwei Tourengeher von Lawine erfasst
tt.com – Zwei Tourengeher in Galtür von Lawine mitgerissen, Mann ins Krankenhaus geflogen
heute.at – Männer vor Augen von Freunden von Lawine mitgerissen

24.02.2026 – Lawine auf Kaunertal Landesstraße

tt.com (+) – Nach riesiger Lawine Kaunertalstraße wieder für den Verkehr freigegeben

22.02.2026 – Suche nach Schneebrett in See

Am 22.02.2026, gegen 13:30 Uhr, meldeten mehrere Schifahrer bei der Pistenrettung See, dass im Bereich des Schiweges oberhalb des Kinderlandes, eine Lawine abgegangen sei. Da keiner der meldenden Personen Angaben über allfällige Verschüttete machen konnte, wurde sogleich eine großangelegte Suchaktion gestartet. Vor Ort zeigte sich, dass der genannte Schiweg, auf einer Länge von ca. 80 Meter teilweise von einer Hangrutschung verlegt wurde. Offenbar löste sich die bis zu 45° steile, nach Nord-West ausgerichtete Böschung in Form einer Schneebrettlawine. Folglich wurde der Bereich mittels, LVS-Gerät, Recco-Detektor, Lawinensuchhunden und Sondierketten abgesucht. Um 14:15 Uhr, wurde der Einsatz schließlich beendet. Es konnten keine verschütteten Personen aufgefunden werden. Durch den Lawinenunfall wurden keine Personen verletzt bzw. konkret gefährdet.

Im Einsatz standen:
Pistenrettung der Bergbahnen See
Bergrettung See
Lawinenhunde der Bergrettung Bezirk Landeck
NAH “C 5”
NAH “Robin 3”
Mitglieder der Skischule See
mehrere freiwillige Helfer
Alpinpolizei
(LPD Tirol)

tt.com (+) – Erneut mehrere heikle Lawinen-Einsätze am Sonntag: Vater und Sohn hatten großes Glück
tirol.orf.at – 450 Bergrettungsleute im Lawineneinsatz

Sucheinsatz in See, Foto TVB Paznaun-Ischgl
Sondierung in See, Foto: TVB Paznaun-Ischgl

21.02.2026 – Lawinenereignis in Serfaus – 1 Toter

In Serfaus (Bezirk Landeck) wurde ein Variantenfahrer im freien Skiraum verschüttet, er wurde in lebensbedrohlichem Zustand die Klinik Innsbruck geflogen, wo er verstarb. (ORF)

Lawinenabgang in Serfaus
Am 21. Februar 2026 gegen 10.00 Uhr ereignete sich im Schigebiet Serfaus (freier Schiraum), im Bereich “Untermotzwiesen”, bei den dortigen Erdpyramiden ein Lawinenabgang. Ein 41-jähriger Österreicher befuhr gemeinsam mit einem 29-jährigen Deutschen auf Alpinschiern das Waldgebiet in Richtung Serfaus. Als der Österreicher unterhalb eines steilen Südhanges im Bachbett des “Hintergreitbaches” stehen blieb, löste sich eine Schneebrettlawine und erreichte aufgrund einer Bruchfortpflanzung eine Länge von ca. 150 Metern. Der Österreicher wurde von der Lawine erfasst und vollständig verschüttet. Der deutsche Begleiter und weitere vorbeikommende Schifahrer starteten sofort eine Suche mittels LVS Geräten. Der Verschüttete konnte geortet und aus einer Tiefe von ca. 2,4 Meter ausgegraben werden. Die Ersthelfer begannen sofort mit der Reanimation, welche weiters von NAH Team “C5” und der Bergrettung Serfaus übernommen wurde. Der Verschüttete wurde unter Fortführung der Reanimationsmaßnahmen in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er verstarb. Im Einsatz standen: Bergrettung Serfaus,1 Hundeführer der Bergrettung Tirol, Hubschrauber “C5” und Hubschrauber “Libelle Tirol”, Bergbahnmitarbeiter – Pistenretter, 4 Beamte der Alpinpolizei Bezirk Landeck. (LPD Tirol)

tirol.orf.at – Verschütteter musste reanimiert werden
tt.com (+) – Lawineneinsätze auch am Samstag: Verschütteter in Serfaus, Suche in Kolsassberg
diepresse.com – Serie an Lawinentoten hält an: 41-Jähriger in Tirol tödlich verunglückt
AT-Alert – AT Alert wegen Lawinengefahr ausgelöst

Schneebrett in Serfaus, Foto Alpinpolizei
Schneebrett in Serfaus, Foto Alpinpolizei

20.02.2026 – Lawinenereignisse in Nauders, St. Anton, Fiss und Kappl, mehrere Tote

Tödlicher Lawinenunfall in Nauders
Am 20. Februar 2026, gegen 11:15 Uhr fuhr ein 42-jähriger Deutscher mit seinem 16-jährigen Sohn im Schigebiet Nauders-Bergkastel. Gegen 11:00 Uhr verließen die beiden Schifahrer den gesicherten Schiraum und querten einen Nordhang, als sich ein ca. 400 Meter breites Schneebrett löste und beide Wintersportler ca. 200 bis 300 Meter mitriss. Der 16-jährige blieb verletzt an der Schneeoberfläche liegen, der 42-Jährige wurde teilweise verschüttet. Der Jugendliche setzte einen Notruf ab und es wurde ein Lawineneinsatz ausgelöst. Eine Reanimation des 42-Jährigen an der Unfallstelle verlief negativ. Der 16-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Nauders, ein Rettungshubschrauber, Liftbedienstete, Schilehrer und die Alpinpolizei. (LPD)

Am Freitagnachmittag gingen in Tirol zahlreiche Lawinen ab, die Leitstelle nannte am Abend 32 Einsätze. Die größte Lawine löste sich im freien Skiraum von St. Anton, die mehrere Menschen verschüttete.
Die fünf Freerider fuhren laut Angaben der Polizei in eine nordseitige Abfahrt im Bereich der sogenannten „Gertrud-Gabl-Rinne“. Dabei löste sich das Schneebrett, das alle fünf Schifahrer erfasste und mitriss. Die Lawine löste sich im sehr steilen Hang auf einer Breite von circa 450 Metern, ging durch teilweise felsdurchsetztes Gelände, Rinnen und offene Flächen ab, verteilte sich über den kompletten Hang und hatte eine Sturzbahnstrecke von rund einem Kilometer. Im Auslaufbereich stauten sich mehrere Lawinenkegel mit mehreren Metern Höhe.
Bei der anschließenden großen Suchaktion wurden der US-Amerikaner und der Pole tot aus der Lawine geborgen. Ein 21-jähriger Österreicher wurde an der Unfallstelle reanimiert und in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er wenig später verstarb. Ein 23-jähriger Niederländer wurde schwer verletzt aus der Lawine geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. Ein 19-jähriger Ire wurde von dem Schneebrett mitgerissen, aber nicht verschüttet, er erlitt leichte Verletzungen. (ORF)

Lawinenunfall in St. Anton am Arlberg
Am 20. Februar 2026, gegen 15:00 Uhr fuhren fünf Freerider im Schigebiet von St. Anton im Bereich des Gampbergs im freien Schiraum, auf einer Seehöhe von ca. 2000 Metern in eine nordseitige Abfahrt im Bereich der sogenannten “Gertrud-Gabl-Rinne”. Dabei löste sich ein Schneebrett, welches alle fünf Schifahrer erfasste und mitriss. Die Lawine löste sich auf einer Breite von ca. 450 Metern in dem sehr steilen Nordhang, ging durch teilweise felsdurchsetztes Gelände durch Rinnen und offene Flächen ab, verteilte sich über den kompletten Hang und hatte eine Sturzbahnstrecke von ca. einem Kilometer. Im Auslaufbereich stauten sich mehrere Lawinenkegel mit mehreren Metern Ablagerungshöhe.
Unbeteiligte Zeugen setzten einen Notruf ab und es wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Zwei Personen, ein US-Amerikaner und ein Pole konnten nur noch tot aus der Lawine geborgen werden, ein 23-jähriger Niederländer wurde schwer verletzt aus der Lawine geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen. Ein 21-jähriger Österreicher wurde an der Unfallstelle reanimiert und in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er wenig später verstarb. Ein 19-jähriger Ire wurde von dem Schneebrett mitgerissen, aber nicht verschüttet. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen.
Am Einsatz waren beteiligt:
Die Bergrettungen St. Anton am Arlberg, Pettneu am Arlberg, Flirsch und Landeck mit insgesamt 60 Einsatzkräften, drei Bergrettungshundeführer, die Feuerwehr St. Anton am Arlberg mit 30 Einsatzkräften, die Rettung mit 20 Einsatzkräften und einem Notarzt, drei Rettungshubschrauber, dem Polizeihubschrauber, 8 Mann der Alpinpolizei und mehrere Polizeistreifen. (LPD)

Auch im Variantenbereich des Skigebietes Kappl (Bezirk Landeck) erfasste eine Lawine zwölf Skifahrer, zehn Deutsche und zwei Österreicher, im Alter von 18 bis 43 Jahren. Drei von ihnen wurden vollständig verschüttet und anschließend durch Kameradenrettung aus den Schneemassen befreit. Eine Person erlitt dabei schwere Verletzungen am Bein.

Lawinenhunde und ein Hubschrauber waren auch in Fiss im Einsatz. Dort wurde im Skigebiet im freien Skiraum ebenfalls eine Lawine gemeldet. Der Sucheinsatz wurde um kurz nach 12 Uhr abgebrochen. Es wurden keine Verschütteten gefunden. (TT)

tirol.orf.at – St. Anton: Identität der Toten geklärt
tt.com (+) – Dramatische Lage am Freitag: Vier Lawinentote in Tirol, mehrere Verletzte
kurier.at – Lawinenabgänge in Tirol: Insgesamt 4 Todesopfer
tirol.orf.at – Heer unterstützt Lawinenkommissionen

18.02.2026 – 3 Urlauber in Fiss verschüttet – eine Person verstorben

Fiss-Nordseite, Adlerroute, Bereich “Lader Urgalpe”, freier Skiraum, Gemeinde Fiss

In Fiss ist am Mittwoch ein Wintersportler unter einer Lawine ums Leben gekommen. Der 71-jährige Urlauber war abseits der Piste mit zwei Begleitern unterwegs, er hatte als einziger keinen Lawinenpieps mit sich geführt. (ORF)

Alpinunfall (Lawine) mit Verletzungs- und Todesfolge in Fiss

Am 18.02.2026, gegen 11:00 Uhr, wurden drei Niederländer im Alter von 71 und 41 Jahren (Vater und Sohn) sowie 34 Jahren bei der Abfahrt mit Alpinschiern im freien, ungesicherten Schiraum im Schigebiet Fiss von einer Lawine erfasst, mitgerissen und verschüttet. Die drei lösten bei der Abfahrt auf der Nordseite des Schigebietes in Richtung “Lader Urgalpe” eine ca. 50 Meter breite Schneebrettlawine aus. Nur die zwei Jüngeren waren mit einem LVS-Gerät ausgestattet. Der 41-Jährige wurde teilverschüttet, er konnte sich selbst befreien und einen Notruf absetzen. Ihm gelang es, den vollständig verschütteten 34-Jährigen zu orten und auszugraben. Der 71-Jährige jedoch konnte erst nach ca. 1 Stunde von einem Lawinensuchhund ca. 300 Meter unterhalb des Lawinenabrisses in den Schneemassen aufgespürt und in der Folge von den Helfern ausgegraben werden. Nach ca. 20-minütigen Reanimationsmaßnahmen durch zwei Notärzte vor Ort konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Der Leichnam wurde mit dem Hubschrauber des Innenministeriums ins Tal geflogen. Mit Verletzungen unbestimmten Grades wurde der 41-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zams und der 34-Jährige von der Bergrettung zu einem Arzt ins Tal verbracht.

Im Einsatz standen:

  • 3 Notarzthubschrauber
  • 1 Hubschrauber des Innenministeriums
  • Mitglieder der Bergrettung Fiss und Ried im Oberinntal
  • 3 Lawinensuchhunde der Bergrettung Tirol
  • Schilehrer der Schischulen, Ersthelfer
  • 5 Alpinpolizisten der Alpinpolizei Bezirk Landeck
  • 2 Polizeistreifen und 1 Tatortbeamter
  • Pistenretter und Seilbahnmitarbeiter der Bergbahnen Fiss

(LPD Tirol)

tirol.orf.at – Urlauber stirbt unter einer Lawine
Allgäuer Zeitung – Vater stirbt bei Lawine in Tirol – Sohn kann sich und anderen Skifahrer retten
meinbezirk.at – 3 Niederländer betroffen. Lawinenabgang in Fiss: 71-Jähriger stirbt, zwei verletzt
krone.at – Vater ohne LVS-Gerät

17.02.2026 – Zwei verschüttete Skitourengeher in Mathon

Berglialm, Mathon, Gemeinde Ischgl, freier Skiraum

Am 17.02.2026 kam es im Bereich der “Berglealpe” oberhalb des Ischgler Ortsteils Mathon zu einem Lawinenabgang, bei dem zwei deutsche Staatsbürger verschüttet wurden. Drei befreundete deutsche Tourengeher im Alter von 56, 31 und 28 Jahren waren zuvor von Galtür nach Ischgl gefahren, um dort aufgrund der Wetterlage und bereits geschlossener Pisten eine Schitour zu unternehmen.
Gegen 12:30 Uhr befand sich die Gruppe im Aufstieg. Die Tourengeher hielten dabei Abstand voneinander, um die Schneedecke möglichst wenig zu belasten. Während der 56 jährige eine Spitzkehre ausführte, löste sich rund 20 bis 30 Meter oberhalb seiner Position ein Schneebrett. Die Lawine erfasste den 56 Jährigen sowie die 28 Jährige und riss beide mit sich. Trotz ausgelöstem Lawinen-Airbag wurden beide vollständig verschüttet.
Der 31 jährige Begleiter blieb vom Lawinenabgang verschont und begann sofort mit der Verschüttetensuche mittels LVS. Es gelang ihm, beide Personen rasch zu orten und auszugraben.
Der 56 jährige Tourengeher wurde im Bereich des rechten Oberschenkels unbestimmten Grades verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Die 28 jährige sowie der 31 jährige blieben unverletzt. (LPD Tirol)

tt.com – Zwei Wintersportler in Ischgl von Lawine verschüttet, eine Person verletzt
tirol.orf.at – Zwei Tourengeher von Lawine verschüttet
meinbezirk.at – Schitour endete für zwei Urlauber beinahe tödlich

17.02.2026 – Tödlicher Alpinunfall in St. Anton am Arlberg

Am 17. Februar 2026 gegen 11:45 Uhr befand sich ein 18-jähriger österreichischer Skifahrer mit zwei Freunden im freien Skiraum des Variantenbereichs “Maienplatt” im Skigebiet St. Anton am Arlberg, um zu freeriden. Alle Sportler waren mit der gesamten erforderlichen Notfallausrüstung ausgerüstet. Der 18-Jährige fuhr als Letzter talwärts, kam ersten Erkenntnissen zufolge in einem Rinnenbereich im frischen Pulverschnee kopfvoran zu Sturz, blieb kopfüber im Tiefschnee stecken und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Nach einigen hundert Metern stoppte sein vor ihm fahrender Freund, der den Sturz nicht wahrgenommen hatte, um auf den 18-Jährigen zu warten. Da dieser nicht nachkam und auch kein Sichtkontakt bestand, versuchte er, ihn mehrmals anzurufen, und nahm schließlich das LVS zur Hand. Ein zufällig vorbeikommender Skiguide wurde dadurch ebenfalls auf die Situation aufmerksam. Gemeinsam verständigten sie durch Zurufe einen weiteren Skiguide, einen 27-jährigen Österreicher, der sich etwas oberhalb im betreffenden Bereich aufhielt. Er konnte den 18-Jährigen schließlich lokalisieren und versuchte, ihn mit den Händen auszugraben. Die Begleiterin des 27-Jährigen setzte zwischenzeitlich den Notruf ab, während der andere Skiguide ebenfalls zur Unfallstelle aufstieg. Gemeinsam konnten sie den 18-Jährigen schließlich befreien. Trotz widrigster Bedingungen führte die Crew des Notarzthubschraubers Gallus 3 eine Crashbergung mittels Tau durch. Der Verunfallten wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Zams eingeliefert, wo er jedoch verstarb. (LPD Tirol)

tirol.orf.at – 18-jähriger Freerider nach Sturz verstorben
meinbezirk.at – 18-Jähriger Freerider stirbt nach Sturz im Tiefschneebereich

16.02.2026 – Lawinenereignis in St. Anton am Arlberg

Am 16.02.2026 fuhren ein 29-jähriger, ein 27-jähriger und ein 28-jähriger Snowboardfahrer aus Deutschland gemeinsam diverse Variantenabfahrten im Schigebiet St. Anton am Arlberg. Gegen 13:20 Uhr fuhren sie vom “Kapall” aus in Richtung des sogenannten “Schöngraben” entlang bereits vorhandener Spuren, versuchten dann aber wieder in den gesicherten Schiraum zu gelangen. Aufgrund des hüfthohen Tiefschnees schnallte der 29-Jährige sein Snowboard ab und versuchte stapfend den Hang zu queren. Zeitgleich querte der 27-Jährige ebenfalls den Hang, als sich oberhalb der drei Freerider eine Schneebrettlawine loslöste. Der 29-Jährige wurde von den Schneemassen ca. 200 m mitgerissen, wobei er seinen Lawinen-Airbag-Rucksack auslösen konnte und auf der Schneeoberfläche zu liegen kam. Der alarmierte Notarzthubschrauber “Gallus 3” barg den 29-Jährigen schließlich unverletzt mittels Tau und brachte diesen zurück ins Tal. Der 27-Jährige wurde von der Lawine erfasst und ca. 5 Meter weit mitgerissen, dabei blieb er unverletzt und konnte selbstständig zurück in Richtung gesichertes Schigebiet fahren. Der 28-Jährige wurde nicht erfasst und konnte selbständig zurück in den gesicherten Schiraum fahren.
Um weitere Verschüttete auszuschließen, wurde der Lawinenkegel aufgrund der vorherrschenden großen Lawinengefahr durch einen am Tau hängenden Flugretter mittels LVS-Gerät abgesucht. Dabei konnten mehrere Lawinenanrisse im gesamten Bereich festgestellt werden. Der Sucheinsatz musste aufgrund der Wetterverschlechterung unterbrochen werden, zwischenzeitlich durchgeführte Abklärungen ergaben keine Hinweise auf weitere beteiligte Personen, weshalb der Einsatz um 15:30 Uhr beendet wurde.

Im Einsatz standen:
– Bergrettung St. Anton am Arlberg
– Notarzthubschrauber “Gallus 3”
– Alpinpolizei
(LPD Tirol)

tt.com – Snowboarder in St. Anton von Lawine erfasst: 29-Jähriger 200 Meter mitgerissen
tirol.orf.at – Zwei Freerider von Lawine erfasst
tirol.orf.at – Lawinengefahr bleibt hoch und angespannt
meinbezirk.at – Deutsche Snowboarder von Schneebrett mitgerissen und gerettet

15.02.2026 – Lawinenabgang in St. Anton am Arlberg

Ein 19-jähriger Skifahrer ist am frühen Sonntagnachmittag in St. Anton am Arlberg unterhalb des Gampberges bei einer Variantenabfahrt im freien Skiraum von einer Lawine verschüttet und dabei schwer verletzt worden. (APA)

tt.com (+) – Lawinenabgang in St. Anton: 19-Jähriger aus Lawine geborgen
tirol.orf.at – Ab Montag teilweise große Lawinengefahr
meinbezirk.at – 19-Jähriger von Lawine erfasst, Freunde reagieren sofort – Großeinsatz

13.02.2026 – Skifahrer in Serfaus verschüttet, aber unverletzt

Am 13.02.2026 gegen 11:50 Uhr befuhr ein 47-jähriger dänische Staatsangehöriger gemeinsam mit vier weiteren Skifahrern (Freunde) den freien Schiraum von der schwarzen Piste in einem Skigebiet von Serfaus. Der 47-Jährige fuhr als erster in den nordöstlichen Hang ein, zog drei Schwünge, und löste dabei oberhalb von ihm eine mittelgroße Schneebrettlawine aus. Er wurde von den Schneemassen erfasst und löste zeitgleich seinen Lawinenairbag aus. Dieser wurde ca. 150 Meter mitgerissen und dabei beinahe vollständig verschüttet, lediglich eine Hand ragte aus den Schneemassen. Er konnte von seinen Begleitern nach wenigen Minuten geborgen werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde dieser beim Lawinenabgang nicht verletzt. (Originaltext LPD Tirol)

Am 13.02.2026 gegen 11:50 Uhr fuhr ein Däne gemeinsam mit vier weiteren befreundeten Skifahrern im Skigebiet Serfaus von einer schwarzen Piste in den freien Skiraum ein. Der 47-Jährige fuhr als Erster in den nordöstlichen Hang ein. Dabei löste er eine mittelgroße Schneebrettlawine oberhalb von ihm aus, die ihn erfasste und etwa 150 Meter mitriss. Er löste seinen Lawinenairbag, wurde aber dennoch beinahe vollständig verschüttet. Lediglich eine Hand ragte aus den Schneemassen. Er konnte von seinen Begleitern nach wenigen Minuten geborgen werden und blieb unverletzt. (ASI)

https://www.meinbezirk.at/landeck/c-lokales/skitourengaenger-und-freerider-von-lawinen-erfasst_a8083405tt.com – Nur noch Hand ragte aus Schnee: Zwei Tourengeher in Tirol aus Lawinen befreit
tirol.orf.at – Kollegen nach Lawinenabgängen ausgegraben
meinbezirk.at – Skitourengänger und Freerider von Lawinen erfasst
rosenheim24.de – „Nur eine Hand ragte heraus“: Lawinen-Drama in Alpen – Freunde retten Skifahrer

30./31.01.2026 – Zahlreiche Lawinenereignisse, keine Verletzten

Der Blog des LWD Tirol berichtet von zahlreichen Lawinenereignissen, u.a. im Bereich Lazid, Fiss (Anm.: vermutlich Serfaus gemeint); K2 im Pitztal; Hoher Aifner, Kauns; Mataunboden, Nauders; Rotpleiskopf, See im Paznaun und Maroiköpfe, Arlberggebiet (Klösterle).

17.01.2026 – Teilverschüttet bei Lawinenereignis im hinteren Malfon

Gemeinde Pettneu, Rendlspitze Nordosthang / Malfon, freier Skiraum

Ein 20-jähriger Skitourengeher konnte am Samstag dank seines Lawinenairbags aus einer Lawine in Pettneu am Arlberg (Bezirk Landeck) gerettet werden. Der Mann war mit seinem Vater unterwegs, als er von einem Schneebrett mitgerissen wurde. (ORF)

Am 17.01.2026 unternahm ein 51-jähriger Däne gemeinsam mit seinem 20-jährigen Sohn eine Schitour im Bereich der hinteren Rendlspitze. Dabei stiegen die beiden gleichwertigen Tourenpartner aus dem Schigebiet von St. Anton kommend auf die 2551 Meter hohe Rendlscharte auf. Von dort beabsichtigten sie durch das Malfontal nach Pettneu abzufahren. Um in idealeres Schigelände zu gelangen, querten sie die ca. 35 Grad steile Nordostflanke der hinteren Rendlspitze, wobei sie sich dabei auf einer bereits bestehenden, ausgefahrenen Spur befanden. Der Vater fuhr voran, sein Sohn folgte ihm laut eigenen Angaben mit einem Abstand von ca. 20-30 Meter. Als der Vater einen nach seinem Empfinden, sicheren Haltepunkt erreicht hatte, hielt er an. Der Sohn befand sich noch ca. 10 Meter von seinem Vater entfernt, als sich ca. 10-15 Meter oberhalb seiner Position ein Schneebrett löste. Der Sohn wurde von dem Schneebrett erfasst und mitgerissen. Er konnte seinen Lawinenairbag auslösen und wurde lediglich im Bereich der Beine teilverschüttet. Ein Schiführer befand sich mit seiner Schigruppe auf einer Geländekuppe unterhalb des Unglückorts. Er stieg umgehend zum Lawinenopfer auf und leistete Erste Hilfe. Das Lawinenopfer wurde von der Besatzung des NAH C5 versorgt, mittels Taues geborgen und mit Verletzungen im Bein- und Schulterbereich ins Krankenhaus nach Zams geflogen, wo er stationär aufgenommen wurde. Der Vater konnte selbständig nach Pettneu abfahren. (LPD Tirol)

tirol.orf.at – 20-Jähriger bei Lawinenabgang teilverschüttet
tt.com (+) – 20-Jähriger in Pettneu am Arlberg vor den Augen seines Vaters von Lawine erfasst
polizei.gv.at – Presseaussendung der LPD Tirol

15.01.2026 – Lawinenereignis in Ischgl – 1 Toter

Skigebiet Ischgl, Bereich Pardatschgrat, freier Skiraum

Bei einer Suchaktion nach einem Lawinenabgang im freien Skiraum in Ischgl im Paznauntal ist Freitagvormittag eine Person tot geborgen worden. Der Lawinenabgang ereignete sich bereits am Donnerstag. (ORF)

Tödlicher Lawinenabgang in Ischgl

Am 16.01.2026 gegen 08:40 Uhr meldete ein Unterkunftgeber in Kappl das Ausbleiben eines verlässlichen Gastes. Auffällig war, dass sich dessen Schiausrüstung nicht mehr im Schikeller befand, während das Mobiltelefon im Zimmer zurückgelassen wurde. Umfangreiche Erhebungen bei Krankenanstalten, Pistenrettungen und Ärzten verliefen negativ. Über die Silvretta Seilbahn AG konnte festgestellt werden, dass der Abgängige am 15.01.2026 um 09:50 Uhr letztmalig das Drehkreuz der Pardatschgratbahn passierte. In weiterer Folge wurde von einer Abgängigkeit im freien Gelände ausgegangen und eine Suchaktion unter Beteiligung der Alpinpolizei, Pistenrettung Ischgl, Bergrettung Ischgl sowie der Lawinenkommission eingeleitet. Im Variantenbereich westlich des Bürkelkopfes wurde eine Schneebrettlawine festgestellt, in deren Kegel ein Teil eines Schistockes sichtbar war. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ der Mann am 15.01.2026 gegen 10:00 Uhr den organisierten Schiraum, löste in einem steilen Nord-Nord-West-Hang eine Schneebrettlawine aus und wurde rund 65 Meter mitgerissen sowie etwa 110 cm tief verschüttet. Der Mann war nicht mit Lawinennotfallausrüstung ausgestattet. Die Leichenbergung erfolgte durch die Pistenrettung Ischgl. (LPD Tirol)

Am 15.01.2026 verstarb eine Person im freien Skiraum im Pistennahbereich des Skigebietes Silvretta Arena durch einen Lawinenabgang. Es handelte sich um eine mittelgroße Schneebrettlawine, die sich im sehr steilen Gelände löste. Unfallkausal war ein ausgeprägtes Altschneeproblem.
(LWD Tirol)

tt.com (+) – Lawinenabgang in Ischgl: Ein Verschütteter tot geborgen
tirol.orf.at – Toter bei Lawinenabgang in Ischgl
tt.com (+) – Bei Lawine in Ischgl ums Leben gekommen: Identität des Mannes geklärt
krone.at – Lawine verschüttete Sportler wohl schon am Vortag
polizei.gv.at – Tödlicher Lawinenabgang in Ischgl
lawinen.report Blog – Lawinenunfallanalyse Velilltal-Bürkelkopf (15.01.2026)

Lawine Ischgl, Foto Silvrettaseilbahn AG
Anriss, Foto: Silvrettaseilbahn AG
Lawinenereignis Ischgl - freier Skiraum, Foto: Silvrettaseilbahn AG
Lawinenabgang im freien Skiraum, Foto: Silvrettaseilbahn AG

11.01.2026 – Verschüttete am Gampen und am Galzig in St. Anton

Lawinenabgang in St. Anton am Arlberg, Schigebiet Galzig

Am 11.01.2026, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich im Schigebiet St. Anton am Arlberg, Galzig in Richtung St. Christoph, im freien Schiraum auf einer Meereshöhe von 2100 Metern, ein Lawinenabgang. Ein 22-jähriger schwedischer Staatsangehöriger (derzeit Arbeitnehmer in St. Anton am Arlberg) fuhr gemeinsam mit drei weiteren Freunden von der Schipiste in den freien Schiraum Richtung St. Christoph ab. Der Schwede fuhr als zweiter in den östlich gelegenen Hang ein, wobei sich oberhalb von ihm ein Schneebrett löste. Nachdem der Schifahrer von der Lawine mitgerissen wurde und auch komplett verschüttet war, kam er an de Schneeoberfläche zum Stillstand. Der NAH flog den unbestimmten Grades Verletzten in das Krankenhaus Zams.
(LPD Tirol)

Lawinenabgang in St. Anton am Arlberg, Kapall

Am 11.01.2026, gegen 11.15 Uhr, ereignete sich im Schigebiet St. Anton am Arlberg, Kapall in Richtung Schafgliger, im freien Schiraum auf einer Meereshöhe von 2200 Metern ein Lawinenabgang. Zum Zeitpunkt des Lawinenabganges befuhr eine sechsköpfige österreichische Gruppe im Alter zwischen 18 und 19 Jahren, sowie eine Person mit 55 Jahren, von der Schipiste kommend in den feien Schiraum in Richtung Schafgliger. Dabei löste sich oberhalb der Gruppe eine Schneebrettlawine. Eine 19-jährige Schifahrerin und ein 18-jähriger Schifahrer wurden von den Schneemassen erfasst und einige hundert Meter mitgerissen. Während die 19-jährige unverletzt an der Oberfläche blieb, wurde der 18-jährige Schifahrer vollständig verschüttet, nur ein Arm ragte noch aus dem Schnee. Die Kameraden konnten der Verschütteten bergen, er wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades mittels NAH ins KH Zams geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung St. Anton am Arlberg und Pettneu, 5 Hundeführer samt Suchhunden der Bergrettung Tirol, 3 NAH, der Hubschrauber “Libelle Tirol”, ca. 50 Helfer und 2 Alpinpolizisten.
(LPD Tirol)

tirol.orf.at – Zwei Verletzte bei Lawinenabgängen am Arlberg
tt.com (+) – Mehrere Lawinenabgänge in Tirol: Verschüttete Tourengeherin in Klinik verstorben
kurier.at – Mehrere Lawinenabgänge in Tirol: Tourengeherin in Klinik gestorben
lawinen.report Blogeintrag / Unfallanalyse des LWD:
Sonntag, der 11.01.2026: Zahlreiche Alarmzeichen, wie Lawinenabgänge, Rissbildungen, Setzungsgeräusche und Fernauslösungen / ein tödliches Lawinenunglück

20.11.2025 – Schneebrett am Albonagrat

vol.at – Tourengeher treten Lawine in Stuben los
vorarlberg.orf.at – Tourengeher konnte sich aus Lawine befreien

Am Donnerstagmittag ist es im Bereich des Albonagrats bei Stuben zu einem Lawinenabgang gekommen.
Eine fünfköpfige Skitourengruppe war im Nordhang beim sogenannten “Geißlager” unterwegs, als sich beim Befahren des Hangs ein Schneebrett löste.
Ein 46-jähriger Mann aus Deutschland, der als Vierter der Gruppe in den Hang einfuhr, wurde rund 100 Meter mitgerissen und teilweise verschüttet. Der Wintersportler konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt. Er fuhr anschließend eigenständig ins Tal ab.

Lawine Albonagrat ©LPD Vorarlberg
Lawine Albonagrat ©LPD Vorarlberg

Lawinen in den Nachbarregionen

08.04.2026 – Bisher 17 Lawinentote in Tirol im Winter 2025/2026

Laut dem Kuratorium für Alpine Sicherheit kamen seit 1. November 2025 in Tirol 42 Menschen im alpinen Gelände ums Leben, 17 davon starben bei Lawinenunglücken. Damit gab es in Tirol mehr als die Hälfte aller Lawinentoten im Bundesgebiet (30).

tt.com (+) – Traurige Bilanz. Heuer bereits 17 Lawinentote: „Wir erwarten ein lawinenaktives Frühjahr“

06.04.2026 – Wechtenbruch am Hinteren Wurmkogel – 1 Toter

Ein Wechtenbruch wurde am Ostermontag einem Alpinisten im Skigebiet Obergurgl zum Verhängnis: Der 39-Jährige stürzte rund 200 Meter durch steiles, felsiges Gelände ab. Jede Hilfe kam zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Zu dem Unglück kam es kurz nach 14 Uhr, berichtet die Polizei. Der 39-Jährige stieg mit einem 36-Jährigen und einer 69-Jährigen vom Gipfel des Hinteren Wurmkogels in Richtung der Bergstation des Sessellifts Wurmkogel II ab. Die Gruppe war laut Polizei mit herkömmlicher Skiausrüstung unterwegs. (TT.com)

tt.com – 200 Meter abgestürzt – 39-jähriger Alpinist kam bei Wechtenbruch im Skigebiet Obergurgl ums Leben
tirol.orf.at – Wechtenbruch, Mann tödlich abgestürzt

21.01.2026 – Lawinensituation im ganzen Land

tt.com (+) – Lawinenabgang hüllte Mittelstation der Imster Bergbahnen ein
https://www.instagram.com/p/DU-H0TijK0B/ Video der Staublawine im Alptal von @connectmaggi
vol.at – Lawine kappt Zufahrt: Lech-Zürs von der Außenwelt abgeschnitten

20.01.2026 – Lawinenabgang am Sonnenkopf in Klösterle

Erneut ist bei einem Lawinenabgang am Sonnenkopf ein Snowboarder ums Leben gekommen. Der 39-Jährige war verschüttet worden und konnte nur noch tot geborgen werden. Ein zweiter Snowboarder, der bei ihm war, blieb unverletzt. Erst am Mittwoch war im selben Skigebiet ein Snowboarder ums Leben gekommen. (ORF)

vorarlberg.orf.at – Erneut Toter nach Lawinenabgang
vol.at – Erneut Toter nach Lawinenabgang am Sonnenkopf

20.01.2026 – Lawinenabgang in Lech

Im Skigebiet Lech ist am Freitagnachmittag ein 43-jähriger Snowboarder bei einem Lawinenabgang abseits der Piste verschüttet worden. Der Mann konnte von seinem Begleiter nach rund 30 Minuten ausgegraben werden. Er blieb laut ersten Erkenntnissen unverletzt. (VOL)

vol.at – Lawinenabgang in Lech: Snowboarder verschüttet

20.01.2026 – Stockach: Lawine schiebt Bus von der Bundesstraße

Gatterlawine, zwischen Bach und Stockach, Gemeinde Bach

Am 20. Februar 2026, gegen 05:00 Uhr wurde ein Bus auf der Lechtalstraße in Bach, auf Höhe des km 36,2 von einer Lawine erfasst und von der Straße geschoben. Die elf Fahrgäste und der Busfahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. (LPD Tirol)

meinbezirk.at – Lawinenabgang im Lechtal
tt.com (+) – Winterwetter hat Tirol fest im Griff: Bus im Lechtal von Lawine erfasst
tt.com (+) – Lawine im Außerfern riss Reisebus mit: „Im nächsten Moment war er im Graben“

Foto: Walter Feuerstein
Lawine trifft Bus, Foto: Walter Feuerstein

18.02.2026 – Mehrere Lawinenereignisse in Tirol und Vorarlberg, Todesopfer, mehr als 30 Abgänge

In Fiss wurde ein 71-Jähriger tödlich verletzt (s.o.), in Navis starb ein 43-Jähriger deutscher Tourengeher am Geier in einer Lawine. In Kirchberg wurde ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Am Sonnenkopf in Klösterle in Vorarlberg wurde ein deutscher Snowboarder verschüttet und kam ums Leben.

tt.com – Lawinenserie forderte zwei Todesopfer in Tirol, weiterer Wintersportler in Lebensgefahr
vorarlberg.orf.at – Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft
vorarlberg.orf.at – Snowboarder bei Lawinenabgang getötet

15.02.2026 – Tödlicher Lawinenunfall am Stubaier Gletscher

kurier.at – Große Suchaktion: 2 Snowboarder durch Lawine getötet
tirol.orf.at – Zwei Snowboarder sterben unter Lawine
lawinen.report/blog – Gebietsweise gefährliche Lawinensituation – Kurzanalyse des tödlichen Lawinenunfalls Mutterbergl

31.01.2026 – 2 Verschüttete im Maroi

Maroiköpfe, Arlberggebiet, Gemeinde Klösterle

Lawinenunfall mit drei Verletzten in Klösterle
Am Samstag (31. Jänner 2026) gegen 13 Uhr brach eine fünfköpfige Skitouren-Gruppe zu einer Skitour auf die Maroiköpfe in Klösterle auf. Die Tour fand im Rahmen eines Skitouren- und Lawinen-Aufbaukurses statt. Die Gruppe war mit LVS-Geräten, Schaufeln und Sonden ausgerüstet. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in diesem Bereich Lawinenwarnstufe 3. Die Gruppenmitglieder hielten zueinander ca. 40 m Sicherheitsabstand ein. Nach kurzem Aufstieg in der bereits vorhandenen Aufstiegsspur löste sich etwa 80 m oberhalb der Gruppe aus bislang unbekannter Ursache ein Schneebrett. Eine 33-jährige Alpinistin und der 70-jährige Tourenführer wurden von dem Schneebrett erfasst, über felsdurchsetztes Gelände mitgerissen und komplett verschüttet. Eine 37-jährige Tourengeherin wurde im Randbereich des Schneebrettes erfasst und teilweise verschüttet.

Ein Notruf wurde abgesetzt und mit der Suche nach den Verschütteten begonnen. Die beiden konnten von nachfolgenden Tourengehern mittels LVS-Geräten geortet und in wenigen Minuten ausgegraben werden. Beide waren ansprechbar und wurden von den Besatzungen der Notarzthubschrauber Christopherus 8 und Gallus 2 versorgt. Der schwer verletzte Tourenführer wurde ins LKH Feldkirch geflogen. Die leicht verletzte 33-Jährige wurde ins KH Dornbirn verbracht. Die teilweise verschüttete Tourengeherin wurde ebenfalls leicht verletzt und begab sich selbst in ärztliche Behandlung.

Von der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurde zur Klärung der Unfallumstände die Beiziehung eines Sachverständigen angeordnet. Nach dem Abschluss der Erhebungen wird ein Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft erstattet werden.

Eingesetzte Kräfte:
Bergrettung Klösterle und Dalaas-Braz mit gesamt 16 Einsätzkräften
Alpinpolizei mit fünf Einsatzkräfen
NAH Christophorus 8 und Gallus 2
BMI HS Libelle mit einem Lawinensuchhund

vorarlberg.orf.at – Lawinenabgang: Polizei sucht Skifahrer und Zeugen

Nachdem in Klösterle am Samstagmittag zwei Tourengeherinnen und ein Tourengeher von einer Lawine mitgerissen und verschüttet worden sind, sucht die Polizei nun nach Zeugen und zwei Skifahrern. (ORF)

vorarlberg.orf.at – Tourenführer
vol.at – Lawinenunfall mit drei Verletzten in Klösterle
krone.at – Bei Lawinenkurs von Schneebrett erfasst
Allgäuer Zeitung – Lawine geht am Arlberg an den Maroiköpfen ab – mehrere Verletzte, Polizei sucht Zeugen

31.01.2026 – 2 Verschüttete im Sulztal

Ein Lawinenabgang im Sulztal bei Längenfeld (Bezirk Imst) hat am Samstagvormittag für vier Skitourengeher glimpflich geendet. Eine Person wurde nach bisherigen Informationen teilverschüttet, blieb aber unverletzt.
Die Alpinisten im Sulztal setzten zwar einen Notruf ab, ein Sucheinsatz sei jedoch nicht notwendig gewesen, teilte die Leitstelle mit. (ORF)

tirol.orf.at – Einsätze nach zwei Lawinenabgängen
Allgäuer Zeitung – Atterkarjöchl nahe Amberger Hütte: Schneebrett löst sich in steilem Hang

10.01.2026 – Zwei Verschüttete in Zürs

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Zwischenfall am 11. Jänner gegen 10:30 Uhr im freien Skiraum auf rund 2350 Metern Seehöhe. Zwei deutsche Staatsbürger im Alter von 55 und 60 Jahren waren von der Bergstation der Trittkopfbahn 2 in nördliche Richtung abgefahren und querten dabei einen etwa 40 Grad steilen Hang. Dabei löste sich ein Schneebrett, das beide Wintersportler mitriss.
Die Skifahrer wurden rund 50 bis 70 Meter über teils felsiges Gelände mitgeschleift. Sie kamen an der Oberfläche zu liegen. Laut Polizei konnte der vorausfahrende 55-Jährige seinen Lawinenairbag auslösen, dem nachfolgenden 60-Jährigen gelang dies nicht.
Beide Männer wurden unbestimmten Grades verletzt. Die Bergung erfolgte durch die Notarzthubschrauber Gallus 1 und Gallus 2 mittels Tau. Die Verletzten wurden in die Landeskrankenhäuser Feldkirch und Bludenz geflogen. (VOL)

vol.at – Lawine in Zürs: Zwei Skifahrer bei Lawinenabgang in Zürs verletzt
vorarlberg.orf.at – Zwei Verletzte in Zürs und ein Großeinsatz am Ifen

07.12.2025 – Alpinist auf der Zugspitze von Lawine erfasst – tot

Ein 19-jähriger deutscher Alpinist ist am Samstagvormittag auf der Zugspitze (Bezirk Reutte) von einer Lawine erfasst worden und verstorben. Mehrere Hubschrauber hatten nach ihm gesucht. Er konnte schließlich gefunden werden, starb aber wenig später. Sein 21-jähriger Begleiter blieb unverletzt.

Der Lawinenabgang ereignete sich kurz vor 10.00 Uhr im Bereich des bekannten Klettersteigs „Stopselzieher“, der auf die Zugspitze führt, wie die Leitstelle Tirol dem ORF mitteilte. Der Unglücksort befindet sich im Gemeindegebiet von Ehrwald. Die beiden Alpinisten waren zum Zeitpunkt des Unglücks gemeinsam auf dem Klettersteig im Gebiet zwischen Wiener Neustädter Hütte und Zugspitzgipfel unterwegs. (ORF)

tirol.orf.at – 19-Jähriger stirbt bei Lawinenabgang
tt.com (+) – Auf Klettersteig 400 Meter mitgerissen: 19-Jähriger starb bei Lawinenabgang in Ehrwald
kurier.at – 19-jähriger Alpinist bei Lawinenabgang tödlich verunglückt
orf.at – (Einfache Sprache) Bergsteiger wurde in Tirol von Lawine verschüttet und verletzt

Lawine Zugspitze
Foto Bergrettung Ehrwald

27.11.2025 – Schneebrett am Stubaier Gletscher

Die Suchaktion nach dem Lawinenabgang auf dem Stubaier Gletscher am Donnerstagvormittag wurde um 13.20 Uhr beendet. Insgesamt wurden acht Personen geborgen. Vier Personen wurden leicht verletzt, zwei wurden in das Krankenhaus Hall in Tirol geflogen. [..]
In den vergangenen Tagen fiel im Tiroler Hochgebirge nicht nur viel Schnee – am Stubaier Gletscher liegen derzeit 70 Zentimer Neuschnee – es war auch immer wieder stürmisch. (ORF)

27.11.2025 tirol.orf.at – Acht Personen aus Lawine geborgen
27.11.2025 tt.com (+) – Großeinsatz nach Lawine am Stubaier Gletscher: Acht Personen lebend geborgen, drei Verletzte
28.11.2025 lawinen.report – Blogeintrag



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